Archiv für Februar 2012

Autopsiebericht 24 Februar 2012

Verkündung: Meine Geschichte “Die Maschine” wird im Story Center 2011 erscheinen. Folgende Infos gibt der Verlag p.machinery bekannt:

STORY CENTER 2011 hat ein Titelbild von Lothar Bauer, aber noch keinen Titel. Umfang und Preis stehen ebenfalls noch nicht fest. Der Band wird Mitte März 2012 erscheinen, und folgende Autoren sind dabei: Galax Acheronian, Arno Endler, Frederieke von Holzhausen, Thomas Jordan, Christian Künne, Marianne Labisch, Sigrid Lenz, Angela Mackert, Holger Mossakowski, Nina Horvath, Steffi Friederichs, Christiane Gref, Sven Klöpping, Frederic Brake, Bernd Illichmann, Michael Pick, Vincent Voss und Achim Stößer. STORY CENTER 2011 wird als AndroSF-Band 19 “für den SFCD e.V.”” Link siehe hier: http://blog.pmachinery.de/

Mein Roman ist auf 250.000 Zeichen angewachsen, Bergfest wurde begangen und, das wichtigste für den Autoren, es macht Spaß, weiter zu schreiben, es gibt noch keine Tendenz, die Geschichte endlich beenden zu wollen.

Autopsiebericht

Mein dritter Roman gedeiht: 177.000 Zeichen, es geht weiter voran und die Spannungskurve aufwärts. Auch bei der Namenswahl bin ich klarer, vielleicht lasse ich das aber andere entscheiden…

Gestern wurden die nominierten Geschichten für den Vincent Preis verkündet und meine Geschichte ” Tränensteine oder die Geschichte von Jack Headshot” aus der Anthologie “Der Fluchdes Colorado River” im Verlag Torsten Low ist mit 5 anderen Geschichten benannt worden. Vor Schreck musste ich erst mal nach Biervorräten suchen und feiern. Jetzt heißt es: Ride on, Jack! Siehe hier: http://vincent-preis.blogspot.com/2012/02/die-nominierungen-des-vincent-preis.html

Zombie des Monats Januar

Zombie des Monats: Thomas Gottschalk

Heute ist Murmeltiertag und wer kennt nicht den legendären Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“?  Ähnlich oft wie Phil Connors das Murmeltier Punxsutawney Phil begrüßen muss, musste ich Thomas Gottschalk als Jugendlicher und Erwachsener ertragen. Als Mann, der mir als Jugendlichen die neuesten Pop-Songs in Thommys Pop Show nahe brachte, in  Na sowas als was auch immer und später dann als nerviger Blödmann in deutschen Dödelfilmproduktionen, die dann im elterlichen Wohnzimmern flimmerten. Aber besonders flimmerte er als Wetten-dass-Moderator generationsüberspannend und die eigene Sozialisation begleitend. Man sah ihn mit seinen Eltern und Großeltern, später fand man ihn scheiße und war Samstag abends auf Piste und noch später  sah man ihn dann wieder mit seinen eigenen Kindern. Punxsutawney-Tommy lässt grüßen!

Und dann war er weg! Und das hat er gut gemacht. Dramatisch, aber nicht polemisch, gerührt aber nicht geschüttelt, so wie ich mir einen würdigen Abgang vorstelle und ihn mir von mir, natürlich in einer anderen, unbedeutenderen Position, auch erwarte. Aber wie es so ist mit Leuten, die den Zombie im Herzen tragen, kam er zurück und erkennt bisher seine eigene Zombifizierung noch nicht. Am ehesten erinnert er mich an jenen orange gekleideten Mönch aus Dawn oft he Dead, der den Überlebenden hartnäckig in ihr Wohnzimmer, Verzeihung, Versteck folgt und die restlichen Zombies auf ihre Spur bringt. Aber genauso könnte es sein. Thommy, Jahrgang 50, ist der erste Fernseh-Guru-Zombie, der tingelnd durchs Kaufhaus tobt und die Horde hinter sich herzieht. Wir werden bald sehen, wer ihm folgt und den Absprung nicht schafft. Hoffentlich wartet  Peter dann schon im Hubschrauber auf uns…

Autopsiebericht

Nachdem ich mir gerade Ende 2011 geschworen hatte, nur noch wenige Kurzgeschichten zu schreiben, boomte es in dieser Gattung. Ich schrieb die Geschichten “Knochenflüstern”, “Lucie”, “Sherlock Holmes: Stimmen aus dem Jenseits”, “Bullet” und “Rotkäppchen und Dr.Wolf” und bemühe mich nun mich wieder in meinen schlafenden Roman einzufinden. Aber was soll´s, jede Kurzgeschichte MUSSTE geschrieben werden! Jetzt warte ich auf weitere Inspirationen und wenn sie denn eine kommt, wird sie zu Papier gebracht!