Archiv für April 2012

Zombie des Monats März 2012

Ein ruhiger Monat, der beinahe ohne eine Nominierung verstrichen wäre. Auch gut, dachte ich, kann ich mich anderen Dingen widmen, doch dann drängte ES sich auf.

In diesem Monat gärten die Gerüchte in der Promiberichterstattung unter der Oberfläche, bis plötzlich Bill Kaulitz (war er das wirklich!?) ins zombifizierte GNTM-Puiblikum stagedivte und es wieder in die Tagesmeldungen schaffte.  Und damit ist er für mich der Zombie des Monats, denn… tädä ist er jener Zombie, den zwar äußerlich Zombifizierte, aber nicht wirkliche Zombies, sondern Menschen, die so aussehen und tun als wären sie Zombies, zur Tarnung benötigen.

Das ist nicht ganz einfach zu erklären, aber nehmen wir einmal die Serie zur Comicvorlage „The Walking Dead“ . Hier versucht eine von Zombies in einem Kaufhaus eingeschlossene Gruppe hinauszugelangen, indem zwei von ihnen, Rick Grimes und Glenn, einen Zombie zerhacken und sich mit seinen Innereien einschmieren und behängen. Sie imitieren Gang und Mimik der Zombies und schlurfen in der wilden Horde stadtauswärts, ärgerlich nur, dass es zu regnen anfängt und die gute Tarnung dahin ist…

Unser Zombie des Monats B.K. ist der eine Freak-Zombie, dem die beiden folgen und die beiden,Rick Grimes und Glenn, sind ganz klar Karl Lagerfeld und Wolfgang Joop. Beide tarnen sich (seit Jahren) perfekt als Untote und trittbrettfahren den wirklich untoten Tokio-Hotel-Sänger , um von seiner untoten Jugend zu schlürfen. Der eine (W.J) zog mit dem Gruftie-Freak-Zombie durch die Nacht auf arte, der andere gedärmbehängte als Untoter getarnte Scheintote ernährt sich etwas länger als eine Nacht von seiner belle jeunesse. Zwei Fragen habe ich nur. Was passiert wenn alle drei durch den Monsun müssen? Löst sich dann die Tarnung und die beiden Modemacher sind was sie sind? Und wer von beiden ist eigentlich Rick Grimes?

Autopsiebericht 09.04.2012

Meine Geschichte „Die Maschine“  ist nun bei p.machinery erschienen und kann hier (http://www.pmachinery.de/archive/243) bestellt werden. Die Geschichte selbst lässt sich aber auch umsonst in der neuen Ausgabe (Nr.43) der Cthulhu Libria (http://www.literra.info/magazine/mag_ausgabe.php?id=1276) lesen.

Die Anthologie „Sherlock Holmes und das Druidengrab“ der Herausgeberin Alisha Bionda steckt in den Startlöchern und kann schon beim Fabylon Verlag vorbestellt werden. Das Cover von Crossvalley Smith gefällt mir sehr gut. Einzelheiten siehe hier: http://www.alisha-bionda.net/serien_reihen/sherlock_holmes_und_das_druidengrab.php

Mein Roman liegt derzeit bei 300.000 Zeichen und nähert sich dem Showdown, das Exposé will ich diese Woche fertigstellen und versenden. Mal sehen, was dann passiert.

Zu „Düstere Pfade“ der Herausgeberin Alisha Bionda habe ich meine Geschichte „Der Weg zurück“ beigesteuert, eine Geschichte mit großen subtilen Gruselelementen. Es hat Spaß gemacht, sie zu schreiben!

Zu „172,3“ hat Timo Kümmel eine Entwurfsidee für das Cover entwickelt, die mich schon sehr beeindruckt hat. Ich bin gespannt! Und das Lektorat schreitet auch voran.