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Mein neuer Roman erscheint bald! Ich danke Florian Stitz für das tolle Cover und Jörg Loehnertz, dass er mich mit in seine Splittermond-Welt genommen hat. Zur Arbeit ein kleiner Teaser. Das postfrankophone HaP-Magazine „Is it real?“ wollte ein Interview und ich habe Dom Capito Rede und Antwort gestanden. Lest hier:

DC: Vincent, du bist ja einer der größten, genialsten und bestaussehensten Autoren, die es gibt. Bisher hast du viel im Horror-Genre veröffentlicht … jetzt Fantasy. Wie kommt es?

 

VV: Ich erinnere mich, wie ich damals meinen ersten Rollenspieldealer ins Netz gegangen bin. Mein bester Freund meinte, wir müssen zu Holzi in den Keller, dort würde etwas Wahnsinniges passieren. Ich bin ihm auf den Leim gegangen und wir haben auf Aventurien einen Tatzelwurm gejagt. Dann fing es mit DSA an, Midgard, Traveller, Shadworun und und und.. Ich spiele immer noch, leider mit viel zu wenig Zeit. Und das wusste Mike Krzywik-Groß und brachte mich bei Splittermond ins Gespräch. Da war dann meine Bedingung, dass es horrorlastig werden würde und das war Okay. Alles cool?

 

DC: Tschuldigung, dass ich dich so anstarre, aber hast du trainiert?

 

VV: Ich trainiere immer. Ich muss viel für meinen Körper machen.

 

DC: Okay. Wie war das? Statt Horror Fantasy, bzw. so ein Mix?

 

VV: Spannend. Mein Roman spielt ja in der Splittermond-Welt. Das ist ein ganz eigenes Rollenspiel-Universum mit viel viel Platz zum Austoben. Ich bekam vom Verlag Jörg Loehnerz zur Seite gestellt, von dem ich schnell den Eindruck gewann, dass er auf Lorakis wohnt und dort jeden Stein kennt. Die Zusammenarbeit mit ihm fand ich super. Und anstrengend war es, weil ich Splittermond selbst noch nicht spielen konnten, weil wir in meinen beiden Rollenspielgruppen in anderen Kampagnen unterwegs waren.

Und beim Schreiben war es natürlich was anderes. Beim Horror kommt man schneller auf den Punkt, Fantasy lebt m.E. nach auch von detailreichen Ortsbeschreibungen. Ich glaube, ich habe einen guten Mittelweg gefunden. Und mir war auch wichtig, dass Zombies drin vorkommen …

 

DC: Und? Kommen sie?

 

VV: Klar, aber anders als erwartet, denke ich. Und ziemlich fies. Die Passage habe ich schon auf der HeinzCon gelesen und die kam ganz gut an, ja.

 

DC: Eine Frage noch … was war ganz besonders?

 

VV: Die Figuren. In meinem Roman „Wasser“ hatte ich viele Figuren, die mir richtig ans Herz gewachsen sind. Und hier ist es ebenso gewesen. Besonders Snagga hat es in sich, finde ich. Sie ist meine heimliche Heldin! Ich hoffe, es geht dir gut!

 

DC: Vielen Dank, Vincent.

 

VV: Kein Ding, für´n King!

 

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